Haut, Füße und Beine: Pflege für Stellen, die viel mitmachen
Arbeitsschuhe, müde Beine nach stundenlangem Stehen, rissige Ellbogen im Winter: Die Produkte hier sind Kosmetik für beanspruchte Stellen. Die Beincremes arbeiten mit Rosskastanie, Hamamelis und Menthol, das Fußspray mit Pflanzenwirkstoffen, die übrigen Cremes mit Eiöl, Sheabutter oder Centella.
Einige Packungen tragen Aufdrucke, die nach Medizin klingen. Wir beschreiben sie als das, was sie sind: Pflege. Fuß- oder Nagelpilz, Krampfadern oder Schuppenflechte gehören in ärztliche Behandlung.
Bei den Cremes lohnt ein Blick auf die Tubengröße und auf die Zutatenliste: Wer zu Kontaktallergien neigt, lässt sich die INCI-Angaben vor der Bestellung vorlesen. So lassen sich Überraschungen vermeiden, und niemand muss eine angebrochene Tube entsorgen.
Zur Orientierung: Cremes und Sprays pflegen die Oberfläche der Haut und wirken dort, wo sie aufgetragen werden. Sie lösen keine Venenprobleme und keine Pilzinfektionen. Dafür sind Hausarzt, Hautärztin oder Gefäßmedizin zuständig, und je früher man hingeht, desto besser.
Haut, Füße & Beine: worauf Sie achten sollten
Neue Pflege erst an einer kleinen Stelle probieren und einen Tag abwarten.
Nach dem Waschen die Füße sorgfältig trocknen, die Schuhe wechseln und im Schwimmbad Badeschlappen tragen.
Schwillt ein Bein plötzlich an, schmerzt und wird warm, kann eine Thrombose dahinterstecken. Dann zum Arzt, nicht zur Creme.




